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Blühwiese für Artenvielfalt

2016 entstand die Idee, in einem Bereich des Gaga-Gartens eine Blühwiese anzulegen. Es sollte ein Refugium werden für Insekten, Bienen, Schmetterlinge und viele andere Tiere. Bienen und Insekten sollten von der Blüten- und Nektarvielfalt einer Blühwiese profitieren können. Gesagt – getan.

Schnell wurden Grassoden auf einer Fläche von zirka 20 m2 ausgehoben. Sand wurde auf dem Boden verteilt, damit der entsprechend ausmagerte. Zum Glück waren gerade Enkelkinder da, die nichts aufregender fanden, als die Grassoden mit der Schubkarre hin und herzufahren und sie sinnvoll im Garten zu verteilen. Der Samen wurde ausgestreut, und im Nu wuchsen aus den Samenkörnern unterschiedlichste Pflanzen, die noch im Herbst desselben Jahres die ersten Blüten trugen.

In den ersten beiden Jahren entwickelte sich eine wunderschöne Blütenpracht auch selten gewordene Pflanzen waren dabei, wie die Flockenblume, der gewöhnliche Natternkopf und vieles mehr. Wildbienen haben gleich damit angefangen, sich kleine Löcher in den sandigen Boden zu bohren: ihre unterirdischen Bauten dienten als Kinderstube für ihren Nachwuchs.

Aber schon im dritten Jahr blieb der Erfolg der Blüten aus. Insbesondere Kleesorten dominierten, Gras und andere nicht-blühende Pflanzen machten sich breit. Das veranlasste uns, die Wiese gänzlich abzumähen und die Idee mit der Wildwiese zu vergessen. Das bedauern wir sehr.

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